Kann das Etikett bei der Auswahl helfen?
Oft kann das Etikett bei der Weinauswahl hilfreich sein. Was bedeuten aber Begriffe wie QbA, Kabinett oder trocken und feinherb?
Man unterscheidet Weine zunächst einmal zwischen Qualitätsweinen (bestimmter Anbaugebiete) und Prädikatsweinen. Dabei handelt es sich um Bezeichnungen für Qualitätsstufen des Weines. Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete wird als QbA abgekürzt. Auch bei der Bezeichnung Hochgewächs handelt es sich um einen besonders hochwertigen Qualitätswein. Bei Prädidkatsweinen unterscheidet man je nach natürlichen Reifegrad (Zuckergehalt) der Trauben nach Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Eiswein und Trockenberrenauslese. Qualitätsweine unterscheiden sich von Prädikatsweinen dadurch, dass der Most mit Zucker angereichert wird. Prädikatsweine besitzen dagegen nur die natürliche Süße der Trauben!
Qualitäts- als auch Prädikatsweine bedürfen einer Amtlichen Prüfungsnummer (AP Nr.), die diesen Weinen das Passieren einer Qualitätsprüfung nach bestimmten Kriterien bescheinigen. Weitere Bezeichnungen für Weinqualitäten sind Tafel-und Landwein. Dabei handelt es sich aber um minderwertigere Weinqualitäten.
Bei den Bezeichnungen trocken, halbtrocken, feinherb, lieblich und edelsüß handelt es sich um Geschmacksangaben beim Wein. Diese unterscheiden sich noch einmal von Angaben auf Sekt. Bezeichnungen beim Sekt sind brut, trocken und mild. Bei den Geschmacksangaben unterscheidet man nach den Restzuckergehalt (noch nicht vergorener Zucker des Weins).



